Was sind Edibles und warum werden sie immer beliebter?
Stell dir vor, du kannst dein Weed genießen, ohne Rauch, ohne Husten, einfach nur als leckerer Snack. Genau das sind Edibles – Cannabis in essbarer Form. Ob Brownies, Kekse oder Gummibärchen, die Dinger knallen, aber auf eine andere Art. Kein sofortiger Flash wie beim Rauchen, sondern eine verzögerte, aber umso intensivere Wirkung. Perfekt für Leute, die ihre Lunge schonen wollen oder Bock auf eine andere Art des Highs haben.
Welche Arten von Edibles gibt es?
- Gebäck & Süßigkeiten: Kekse, Brownies, Gummibärchen, Schokolade
- Herzhafte Gerichte: Pizza, Pasta, Suppen mit Cannabisöl
- Getränke: THC-Tees, Smoothies oder sogar Cocktails
- DIY-Infusionen: Honig, Butter, Öl und sogar Zucker lassen sich mit THC anreichern.
Kurz gesagt: Wenn man’s essen kann, kann man’s auch mit THC pimpen.
Table of content
- 1. Was sind Edibles und warum werden sie immer beliebter?
- 2. Key Takeaways: Das Wichtigste zum Thema Edibles Rezept auf einen Blick
- 3. Wie wirken Edibles und worauf sollte man achten?
- 4. Welche Zutaten und Grundprodukte braucht man für ein gutes Edibles Rezept?
- 5. Wie macht man Cannabutter oder Cannabisöl als Basis für Edibles?
- 6. Einfache Edibles Rezepte für Anfänger
- 7. Wie dosiert man Edibles richtig?
- 8. Sind Edibles in Deutschland legal?
Key Takeaways: Das Wichtigste zum Thema Edibles Rezept auf einen Blick
- Edibles sind eine starke Alternative zum Rauchen, aber ihre Wirkung setzt verzögert ein.
- THC muss decarboxyliert werden, bevor es in Edibles verarbeitet wird.
- Cannabutter oder -öl sind die beste Basis, um Weed in Gerichten zu nutzen.
- Dosierung ist entscheidend, um einen angenehmen Effekt zu erzielen.
- Die Wirkung hält bis zu 8 Stunden an – also mit Bedacht konsumieren.
Wie wirken Edibles und worauf sollte man achten?
Warum setzt die Wirkung später ein?
Beim Rauchen ballert das THC direkt in deine Lunge und von dort in den Blutkreislauf – Zack, du bist high. Bei Edibles läuft das anders. Das THC muss erst durch deinen Magen-Darm-Trakt, bevor es in die Leber kommt, wo es in eine noch stärkere Form umgewandelt wird. Deshalb dauert es zwischen 30 Minuten und 2 Stunden, bis du was merkst – und wenn’s kommt, dann richtig.
Wie lange dauert die Wirkung?
Mach dich auf eine lang anhaltende Wirkung gefasst – bis zu 8 Stunden. Und ja, das kann je nach Dosis und deinem Stoffwechsel auch länger sein.
Wie stark sind Edibles wirklich?
Lass dich nicht täuschen: Ein Keks mag harmlos aussehen, kann aber viel stärker als ein Joint sein. Das liegt daran, dass dein Körper THC aus Edibles anders verarbeitet. Also immer mit Bedacht genießen!
Welche Faktoren beeinflussen die Wirkung?
- Nüchterner oder voller Magen: Mit Essen im Magen setzt die Wirkung langsamer ein.
- Toleranzlevel: Einsteiger sollten mit einer kleinen Dosis starten.
- Körpergewicht & Stoffwechsel: Menschen mit schnellerem Stoffwechsel fühlen die Wirkung eher.
- Art des Edibles: Gummibärchen wirken schneller als Brownies, da sie anders verdaut werden.
Welche Zutaten und Grundprodukte braucht man für ein gutes Edibles Rezept?
Ganz wichtig: Du kannst nicht einfach Weed in den Teig werfen und hoffen, dass es wirkt. THC muss erst aktiviert (decarboxyliert) werden, bevor es dich high macht.
Was du brauchst:
- Gutes Gras (am besten mit einem THC-Gehalt, der zu deiner Toleranz passt)
- Fett (Butter, Öl oder Kokosöl) – THC ist fettlöslich und braucht Fett, um aufgenommen zu werden
- Backzubehör – je nach Rezept Ofen, Pfanne oder Mixer
- Süße oder herzhafte Zutaten – je nach Geschmack
Warum ist Decarboxylierung wichtig?
Rohes Weed hat zwar THC, aber in einer inaktiven Form (THCA). Erst durch Hitze wird es psychoaktiv. Heißt: Du musst dein Gras bei 110-120 °C für 30-40 Minuten im Ofen „backen“, bevor du es in Butter oder Öl weiterverarbeitest.
Wie macht man Cannabutter oder Cannabisöl als Basis für Edibles?
Cannabutter (die perfekte Basis für Brownies & Kekse)
- Decarboxylieren: Gras fein mahlen, auf einem Backblech bei 110-120 °C für 30-40 Minuten erhitzen.
- Butter schmelzen: Bei niedriger Hitze in einem Topf.
- Gras zur Butter geben: Mindestens 2 Stunden auf niedriger Hitze köcheln lassen.
- Abseihen & abkühlen lassen – fertig!
Cannabisöl (perfekt für herzhafte Gerichte)
Statt Butter kannst du auch Kokosöl oder Olivenöl nehmen und es genauso mit Cannabis anreichern. Perfekt für Pasta, Dressings oder sautiertes Gemüse.
Einfache Edibles Rezepte für Anfänger
Cannabis-Kekse Rezept
- 100g Cannabutter
- 200g Mehl
- 100g Zucker
- 1 Ei
- Schoko-Stücke nach Wahl
- Alles mixen, Kekse formen, bei 180 °C ca. 12 Minuten backen.
Schnelle Brownies mit Cannabutter
- 100g Cannabutter
- 150g Zucker
- 2 Eier
- 50g Kakao
- 100g Mehl
- Alles vermengen, 20 Min bei 180 °C backen.
Herzhafte Cannabis-Pasta
- 250g Pasta
- 2 EL Cannabisöl
- Knoblauch, Parmesan, Salz & Pfeffer nach Geschmack
- Pasta kochen, mit Öl vermengen, würzen – fertig!

Foto von ROMAN ODINTSOV
Wie dosiert man Edibles richtig?
- Einsteiger: 2-5mg THC
- Gelegenheitskonsumenten: 5-10mg THC
- Erfahrene User: 10-20mg THC
Tipp: Lieber zu wenig als zu viel! Erstmal eine kleine Menge probieren und mindestens 2 Stunden warten.
Sind Edibles in Deutschland legal?
Kurze Antwort: Nein. THC ist nach dem Betäubungsmittelgesetz illegal, egal ob geraucht oder gegessen. Ausnahme: Medizinisches Cannabis mit Rezept.
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