Neulich in der WG-Küche: Mein Kumpel Ben sitzt mit bleichem Gesicht am Tisch und starrt auf eine E-Mail. "Bro, die wollen nächste Woche einen Drogentest von mir", stammelt er. Panik! Vor zwei Tagen haben wir zusammen zum ersten Mal 10 OH HHCP ausprobiert – dieses neue, ultra-potente Cannabinoid. Jetzt fragt Ben sich (und mich): "Bin ich jetzt geliefert? Können die das nachweisen? "Wenn du dich in einer ähnlichen Lage befindest oder einfach nur wissen willst, wie es um die Nachweisbarkeit von 10-OH-HHCP steht, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel nehmen wir das Thema Drogentest und 10-OH-HHCP ganz genau unter die Lupe. In entspannter Runde klären wir, wie lange 10-OH-HHCP im Körper bleibt, ob ein Standardtest darauf anschlägt und welche Faktoren die Nachweiszeit beeinflussen. Also lehn dich zurück, nimm einen Zug vom Humor-Vape und lass uns das mal auseinanderklamüsern (keine Sorge, wir bleiben verständlich und halbwegs sachlich).
Inhaltsverzeichnis
Was ist 10-OH-HHCP eigentlich?
Bevor wir zum Drogentest kommen, kurz zur Einordnung (falls du es gestern beim Kiffen nicht mehr aufgeschnappt hast): 10-OH-HHCP ist ein neues Cannabinoid aus der HHC-Familie. HHC steht für Hexahydrocannabinol – ein relativ neuer, halbsynthetischer Verwandter von THC. Und HHCP? Das ist im Grunde HHC mit einer verlängerten Seitenkette, was es nochmal potenter macht.
10-OH-HHCP wiederum bedeutet, dass am 10. Kohlenstoffatom des HHCP-Moleküls eine Hydroxylgruppe (-OH) hängt. Klingt chemisch, heißt aber: Das Molekül ist leicht modifiziert, was Auswirkungen auf Wirkung und Abbau hat.Warum zur Hölle sollte dich das kümmern? Nun, diese Änderung macht 10-OH-HHCP ziemlich stark – viele Nutzer berichten von einem intensiven, langanhaltenden High. (Kein Wunder, dass das Zeug als „das stärkste High deines Lebens“ gehandelt wird – mehr dazu in unserem Artikel 10-OH-HHCP Wirkung: Das stärkste High deines Lebens oder nur Hype?).Das Coole (und ein bisschen Verrückte) an 10-OH-HHCP: Es ist so neu, dass es rechtlich und wissenschaftlich noch in einer Grauzone lebt. Viele fragen sich: Ist 10-OH-HHCP legal? (Spoiler: momentan ja, aber die Lage ändert sich schnell – siehe unseren Guide Ist 10-OH-HHCP legal in Deutschland?). Und eben: Können gängige Drogentests es überhaupt erkennen? Genau das schauen wir uns jetzt an.
Wird 10-OH-HHCP in einem Drogentest nachgewiesen?
Kommen wir zur Millionen-Euro-Frage: Schlägt ein normaler Drogentest auf 10-OH-HHCP an? Die Antwort dürfte dich (und meinen Kumpel Ben) erstmal beruhigen: In den meisten Fällen nein. Die üblichen Schnelltests, wie sie etwa von der Polizei am Straßenrand oder beim Arbeitgeber verwendet werden, fahnden hauptsächlich nach THC und seinen Abbauprodukten.
Konkret suchen Urintests meist nach THC-COOH, dem Metaboliten, den unser Körper nach dem Konsum von klassischem THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) produziert.10-OH-HHCP ist chemisch eine andere Verbindung. Das bedeutet, ein Standard-THC-Test hat gar kein “Suchprofil” für 10-OH-HHCP oder dessen spezielle Abbauprodukte. Ergebnis: Du pinkelst in den Becher, der Schnellteststreifen bleibt entspannt negativ, weil er das HHC-Derivat nicht erkennt. Viele Erfahrungsberichte von HHC-Konsumenten bestätigen das: Sie blieben im Urintest clean, obwohl sie HHC oder HHCP intus hatten.
Klingt wie der heilige Gral fürs Kiffen ohne Konsequenzen, oder?Bevor du jetzt aber einen Freudentanz aufführst und dir literweise 10-OH-HHCP-Blüten bei uns im Shop bestellst, vorsicht: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Es gibt nämlich ein paar wichtige Aber:
- Aber #1: Nicht jeder Drogentest ist gleich. Es gibt verschiedene Testverfahren. Der einfache Urin-Schnelltest ist am verbreitetsten und wird 10-OH-HHCP in der Regel nicht erkennen. Bluttests können schon genauer hinschauen, tun das aber normalerweise auch nur, um aktives THC oder Alkohol etc. festzustellen. Wenn du also nicht gerade sichtbar breit am Steuer erwischt wirst, ist ein Bluttest auf exotische Cannabinoide unwahrscheinlich.
- Aber #2: Laboruntersuchungen: Sollte aus irgendeinem Grund eine erweiterte Laboranalyse gemacht werden (etwa bei einer polizeilichen Untersuchung nach einem Unfall oder in einem sehr gründlichen Beschäftigungsverhältnis), könnten die Chemiker im weißen Kittel doch etwas finden. Mit High-Tech-Methoden wie GC-MS (Gaschromatographie-Massenspektrometrie) lässt sich 10-OH-HHCP theoretisch nachweisen und auch von THC unterscheiden. Allerdings müssten sie gezielt danach suchen oder zumindest wissen, dass da irgendwas Cannabinoid-artiges im Spiel ist. Aktuell testen die wenigsten Labore aktiv auf HHC oder HHCP, weil diese Substanzen noch neu und legal (bzw. nicht explizit verboten) sind. Heißt: Die Standard-Labore suchen einfach nicht danach, außer jemand gibt ihnen einen konkreten Hinweis.
- Aber #3: False Positives? Eine Frage, die viele umtreibt: Kann 10-OH-HHCP in einem Drogentest fälschlicherweise als THC auftauchen? Die Immunoassay-Tests sind eigentlich ziemlich spezialisiert auf die Struktur von THC-COOH. Normalerweise sollte dein Konsum von 10-OH-HHCP also keinen positiven THC-Test verursachen. In seltenen Fällen und bei hohen Dosen kann man nie 100% ausschließen, dass ein Test etwas Auffälliges sieht – aber Stand jetzt gibt es keine eindeutigen Berichte, dass HHC oder HHCP für THC gehalten wird im Test. Die meisten Cannabis-Schnelltests bleiben brav negativ, solange du kein echtes THC im Blut/Urin hast.
Unterm Strich heißt das: 10-OH-HHCP fliegt bei gängigen Drogentests meist unter dem Radar. Für Gelegenheitskonsumenten und Kiffer, die mal eine THC-Pause machen müssen (wegen Job, Führerschein etc.), klingt das natürlich traumhaft. Trotzdem sollte man nicht übermütig werden – es folgen ein paar Punkte, die du beachten solltest, damit du am Ende nicht doch dumm dastehst.
Wie lange bleibt 10-OH-HHCP im Körper?
Nur weil ein Standardtest es heute nicht erkennt, heißt das nicht, dass 10-OH-HHCP sofort aus deinem Körper verschwunden ist. Nachweisbarkeit bedeutet ja auch: Wie lange könnte man es theoretisch finden, wenn man danach suchen würde (oder zukünftige Tests es abfragen). Außerdem will man ja wissen, wie lange die Wirkung und Reststoffe generell im Körper bleiben. Also, wie sieht’s mit den Abbauzeiten aus?Die schlechte Nachricht: Es gibt noch kaum offizielle Studien zu 10-OH-HHCP im menschlichen Körper. Aber wir können uns an dem orientieren, was wir von THC und HHC wissen. Und Überraschung: 10-OH-HHCP verhält sich vermutlich ähnlich, vielleicht sogar einen Tick länger nachweisbar, weil es potent und fettlöslich ist.Je nach Testmethode unterscheiden sich die Zeiträume erheblich:
- Urin: Hier schlägt’s am längsten an. Bei einmaligem oder gelegentlichem Konsum dürften nach 1 bis 5 Tagen keine Spuren mehr im Urin sein. Bist du allerdings ein regelmäßiger Nutzer, kann sich das deutlich verlängern: bis zu 2 Wochen, in Extremfällen auch an die 3 Wochen, könnte ein empfindlicher Urintest noch Abbauprodukte von 10-OH-HHCP erwischen. (Das kommt daher, dass Cannabinoid-Reste im Fettgewebe gespeichert werden und dann langsam frei werden – der Körper spült sie nach und nach über den Urin raus.)
- Blut: Im Blut ist die aktive Substanz nur relativ kurz nachweisbar. Aktives 10-OH-HHCP dürfte ähnlich wie THC nur einige Stunden im Blut zirkulieren (bei THC ~6–24 Stunden für Gelegenheitskiffer). Bei häufigem Konsum könnten eventuell bis zu 48 Stunden minimalste Reste im Blutplasma messbar sein. Aber nach ein, zwei Tagen sollte dein Blut in der Regel “sauber” sein, sofern du nicht direkt voll breit zum Test antrittst.
- Speichel: Speicheltests werden immer beliebter, z.B. bei Verkehrskontrollen, weil sie schnell sind. 10-OH-HHCP wird über die Mundschleimhaut aufgenommen – beim Rauchen/Vapen bleiben dort Rückstände. Nachweisbarkeit im Speichel schätzen wir mal auf 12 bis 48 Stunden bei seltenem Konsum. Bei regelmäßigem Konsum könnten es bis zu 2–3 Tage sein, die ein Speicheltest etwas merkt. Viel länger bleibt es im Mundraum normalerweise nicht hängen, da Speichel sich schnell erneuert (und du hoffentlich Zähne putzt).
- Haare: Der Endgegner der Nachweisbarkeit. In Haaren lassen sich Drogen über einen sehr langen Zeitraum nachweisen. Wie andere Cannabinoide kann auch 10-OH-HHCP ins Haar eingelagert werden. Theoretisch kann eine Haaranalyse 90 Tage oder länger Drogenkonsum anzeigen. Wenn du also letzten Monat 10-OH-HHCP geraucht hast, wächst das vielleicht in dein Haar ein und bleibt dort, bis die betreffende Stelle rausgewachsen oder abgeschnitten ist. Allerdings: Haaranalysen sind teuer und selten – die wirst du nur bei speziellen Anlässen (Gericht, MPU) erleben. Für den Alltagstest musst du dir um deine Haare meist keine Sorgen machen.
Du merkst schon, die Spannen sind groß. Warum gibt es keine genaue Zahl? Weil es total darauf ankommt, wer du bist und wie du konsumierst. Und damit ab in den nächsten Abschnitt!
Welche Faktoren beeinflussen die Nachweisbarkeit?
Nicht jeder Körper ist gleich, und nicht jeder Kiffer hat die gleichen Gewohnheiten. Die Nachweiszeit von 10-OH-HHCP kann stark variieren. Hier die wichtigsten Faktoren, die eine Rolle spielen:
- Konsumhäufigkeit: Der größte Faktor. Hast du nur einmal an einem Vaporizer mit 10-OH-HHCP gezogen, bist du natürlich viel schneller wieder clean, als wenn du jeden Abend deinen 10-OH-HHCP-Joint genießt. Dauer- oder Vielkiffer reichern Cannabinoide im Körper an – und brauchen entsprechend länger, bis alles raus ist.
- Menge und Potenz: Wie viel 10-OH-HHCP hast du intus? Und war es reines 10-OH-HHCP oder mit anderen Cannabinoiden gemischt? Je höher die Dosis und je potenter das Zeug, desto mehr Abbauprodukte entstehen und tummeln sich erstmal in deinem Körper. Klar, oder? Ein kleiner Vape-Hit ist schneller abgebaut als eine mega fette Brownie-Session mit 50 mg HHCP.
- Stoffwechsel (Metabolismus): Jeder Mensch tickt anders. Manche haben einen Turbo-Stoffwechsel und verbrennen alles, was reinkommt, in Rekordzeit. Andere sind metabolische Sparflammen. Faktoren wie Alter, genetische Veranlagung, Aktivitätslevel und allgemeine Gesundheit beeinflussen, wie fix dein Körper das 10-OH-HHCP zerlegt. Wenn du sportlich und jung bist, könntest du einen Vorteil haben – dein Körper entsorgt Gifte schneller. Bist du eher Team Couch Potato, dauert’s eventuell länger.
- Körperfettanteil: Cannabinoide lieben Fett. Sie sind fettlöslich und werden gerne im Fettgewebe gespeichert. Wenn du einen höheren Körperfettanteil hast, kann es sein, dass mehr vom Wirkstoff im Körper "gebunkert" wird und dann langsam freigegeben wird. Schlankere Menschen mit wenig Fett speichern weniger – wiederum ein Vorteil beim Schnell-Cleanwerden. (Heißt nicht, dass du jetzt hardcore diäten oder ins Fitnessstudio rennen musst, aber es erklärt, warum zwei Leute mit gleichem Konsum unterschiedliche Nachweisbarkeitszeiten haben können.)
- Konsumart: Hast du 10-OH-HHCP geraucht/verdampft oder oral (als Edible) eingenommen? Die Konsumform beeinflusst, wie der Körper die Substanz verarbeitet. Beim Rauchen kommt der Stoff schnell ins Blut und wird auch schneller wieder abgebaut. Bei oraler Einnahme (z.B. als Gummibärchen oder Tropfen) muss alles erst durch die Leber, was andere Metaboliten erzeugen kann und oft länger im Körper bleibt. Außerdem neigen Edibles dazu, länger zu wirken (Stichwort stundenlanger Fressflash) und könnten daher auch länger nachweisbar sein.
- Hydration und Lebensstil: Klingt banal, aber ob du viel Wasser trinkst, schwitzt, dich bewegst, kann kleine Unterschiede machen. Gut hydriert zu sein hilft, Abbauprodukte über den Urin auszuschwemmen. Schwitzen beim Sport kann den Fettstoffwechsel ankurbeln und ein paar mehr Cannabinoid-Reste freisetzen. Natürlich sind das keine Wundermittel (dazu gleich mehr), aber es trägt dazu bei.
Unterm Strich beeinflussen diese Faktoren, wie lange und in welcher Konzentration 10-OH-HHCP in deinem Körper verbleibt. Jemand der viel und oft konsumiert, hat eine höhere Chance, dass auch nach Tagen noch was nachweisbar ist. Der Gelegenheitspaffer ist nach ein paar Tagen meist safe.
Tipps, wenn ein Drogentest ansteht
Zurück zu meinem Kumpel Ben aus der WG-Küche: Nachdem der erste Schock vorbei war, haben wir einen Plan ausgeheckt. Wenn du auch Sorge hast wegen eines Drogentests, hier ein paar Tipps, die helfen können:
- Konsum-Pause einlegen: So simpel, so wahr. Wenn du weißt, dass demnächst ein Drogentest auf dich zukommt (Jobbewerbung, Führerscheinprüfung, whatnot), dann mach ab spätestens eine Woche vorher Schluss mit 10-OH-HHCP. Je eher, desto besser. Bei regelmäßigem Konsum am besten noch früher pausieren (zwei Wochen oder mehr). Dein Körper braucht Zeit, um alles abzubauen. Gib sie ihm!
- Viel Wasser trinken: Nein, wir reden nicht vom stundenlangen Waterboarding, aber ausreichend Hydration hilft deinem Körper, die Abbauprodukte loszuwerden. Durch häufiges Wasserlassen wird THC-COOH und Co. aus dem System gespült. Aber Achtung: Übertreib es nicht. Wenn du extrem viel Wasser direkt vor dem Urintest trinkst, kann die Probe zu verdünnt sein – das finden die Tester verdächtig und manchmal wird der Test dann wiederholt oder genauer hingeschaut. Also: regelmäßig viel trinken (Wasser, Tee), aber nicht literweise kurz vorm Termin exen.
- Bewegung & Sport: Komm in Schwung! Weil Cannabinoide sich im Fett festsetzen, kannst du durch Sport den Abbau ankurbeln. Beim Training verbrennt dein Körper Fett und setzt dabei eventuell gespeicherte Rückstände frei, die dann abgebaut werden können. Plus: Du schwitzt und trinkst mehr – doppelt gut. Vielleicht nicht gerade am Tag vor dem Test noch Hardcore-Fettverbrennung machen, denn dann könnten frisch freigesetzte Metaboliten im Urin auftauchen. Besser in den Tagen davor moderat sporteln.
- Gesunde Ernährung: Unterstütze deinen Körper mit dem, was du isst. Einige schwören darauf, dass antioxidative Lebensmittel wie grüner Tee, Zitronen (Vitamin C), Beeren usw. dem Körper helfen, Schadstoffe abzubauen. Schadet sicher nicht, sich vor dem Test etwas gesünder zu ernähren als mit der üblichen Snackautomaten-Diät eines Stoners 😉. Vitaminreiche Kost, viele Ballaststoffe und weniger Junk-Food können den Stoffwechsel positiv beeinflussen.
- Kein Nachschub: Klingt logisch, muss aber gesagt werden: In der Zeit bis zum Test kein weiteres 10-OH-HHCP konsumieren! Manchmal denkt man sich "ach, der Test ist erst in 5 Tagen, ein kleiner Hit heute wird schon nicht schaden". Doch jedes Nachlegen resettet praktisch den Countdown. Also bleib stark und heb dir die Freude für nach dem Test auf, wenn die Luft rein ist.
- Teste dich selbst (optional): Wenn du richtig auf Nummer sicher gehen willst und die Nerven es nicht aushalten, gibt es im Handel auch Selbsttest-Kits für THC. Zwar existieren noch keine spezifischen HHC-Tests für Endverbraucher, aber ein THC-Heimtest könnte dir indirekt Aufschluss geben. Ist der negativ, stehen die Chancen gut, dass auch kein HHCP nachgewiesen wurde. 100%ig ist das nicht, aber es kann psychologisch beruhigen. (Bei Ben haben wir zwei Tage vorm offiziellen Test einen Urin-Selbsttest gemacht – negativ, ufff!)
Wichtig: Es gibt keine Wundermittel und keine Garantie, einen Drogentest zu "bestehen", außer nichts im System zu haben. Alle Tipps können nur dabei helfen, den natürlichen Abbau zu unterstützen. Also bitte keine obskuren Detox-Tränke aus dem Internet erwarten – viele davon bringen wenig außer dünnen Stuhl.
Führerschein und Straßenverkehr – worauf muss man achten?
Abschließend noch ein Szenario, das gerade für Autofahrer wichtig ist. Stell dir vor, du wirst in eine Polizeikontrolle gerätst. Du hast 10-OH-HHCP konsumiert, fühlst dich aber klar und fährst Auto. Kann das Ärger geben?
Die Rechtslage zu 10-OH-HHCP ist (noch) ein graues Gebiet. Es ist nicht explizit verboten wie THC, und Standardtests werden es kaum erkennen (wie wir oben ausführlich bequatscht haben).
Dennoch: Wenn du unter Einfluss stehst und die Cops merken, dass du irgendwie berauscht wirkst, können sie weitere Schritte einleiten. Auch ohne THC-Nachweis könntest du wegen Fahruntüchtigkeit belangt werden. Im schlimmsten Fall ordnet ein Gericht einen Bluttest oder sogar eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung, liebevoll "Idiotentest" genannt) an, um zu checken, was da bei dir los ist.Bisher gibt es kaum Fälle oder Daten dazu, weil 10-OH-HHCP so neu ist. Aber sicher ist sicher: Don’t High and Drive, auch nicht mit HHC-Varianten.
Dein Führerschein ist es nicht wert. Warte lieber, bis du wirklich nüchtern bist, bevor du ins Auto steigst. So entgehst du jedem Risiko, dass doch irgendwas gefunden wird oder du durch unsichere Fahrweise auffällst.Übrigens, wenn dich das rechtliche Thema interessiert, haben wir da was für dich: Im Artikel Ist 10-OH-HHCP legal in Deutschland? erfährst du alles zu Gesetzeslage, THC-Grenzwerten und was passieren könnte, falls der Gesetzgeber diese Substanzen in Zukunft reguliert. Bleib informiert!
Zum Schluss kommt natürlich kein moralischer Zeigefinger, aber ein bisschen gesunder Menschenverstand: Auch wenn 10-OH-HHCP momentan ein Schlupfloch im Drogentest-Dschungel sein mag – verlass dich nicht blind drauf. Gesetze und Testverfahren können sich ändern. Deshalb immer auf dem Laufenden bleiben und im Zweifel eher vorsichtig agieren.
Ben übrigens hat seinen Drogentest bestanden (juhu!), da kein THC nachgewiesen wurde und man auf HHCP gar nicht getestet hat. Die Erleichterung war groß – und die Lehre daraus auch: Beim nächsten Mal wird er es sich zweimal überlegen, ob er kurz vor einem möglichen Test ein neues Cannabinoid ausprobiert. Wissen ist Macht, Freunde!In diesem Sinne, bleib neugierig, aber auch verantwortungsbewusst. So kannst du die Vorzüge von 10-OH-HHCP entspannt genießen, ohne schlaflose Nächte vor dem Drogenscreening. 😉 Happy High und viel Erfolg, falls der Ernstfall bei dir ansteht!
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PHC: Ein wissenschaftlicher Artikel zu dem neusten Cannabinoid 2025
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