Absolut! Hier ist die überarbeitete Version, die sich an dem Stil und der Tonalität der Beispiel-Blogposts orientiert – menschlich, fachkundig und direkt.
Eine präzise geführte EC-Wert-Tabelle ist für jeden Grower der Schlüssel, um das Maximum aus seinen Pflanzen herauszuholen. Stell dir den EC-Wert wie einen Tacho für die Nährstoffkonzentration in deiner Gießlösung vor. Er hilft dir, Über- oder Unterdüngung gezielt zu vermeiden und schafft so die Grundlage für fette Erträge.
Warum der EC-Wert über gesunde Pflanzen entscheidet
Wer sich mit dem Thema Cannabis anbauen für Anfänger beschäftigt, stolpert schnell über den EC-Wert (elektrische Leitfähigkeit) – und das aus gutem Grund. Diese Messgröße ist fundamental, denn sie sagt dir klipp und klar, wie viele gelöste Mineralsalze, also Dünger, bei deinen Pflanzen ankommen.
Ein zu hoher Wert ist Gift für die Wurzeln, führt zu Verbrennungen und blockiert die Nährstoffaufnahme. Ein zu niedriger Wert hingegen lässt deine Pflanzen hungern und Mangelerscheinungen entwickeln. Gerade in der super sensiblen Keimlingsphase gilt die Faustregel: Weniger ist mehr. Experten raten hier zu einem EC-Wert von nur 0,2 bis 0,4 mS/cm, weil die jungen Wurzeln extrem empfindlich auf Salze reagieren. Mehr zu den feinen Details der Nährstoffversorgung findest du bei Experten wie Zamnesia. Am Ende ist es die richtige Balance, die den Unterschied zwischen mickrigen Pflänzchen und gesunden, potenten Buds ausmacht.
Optimale EC- und PPM-Werte: Deine Referenztabelle für jede Phase
Jetzt kommen wir zum Kernstück, deinem neuen besten Freund im Growroom: die ultimative Spicktabelle für EC- und PPM-Werte. Wir haben die Zahlen so aufbereitet, dass du für jede Phase – vom zarten Keimling über die stürmische Veggie-Zeit bis hin zur vollen Blüte und dem finalen Flush – immer den richtigen Wert zur Hand hast.
Die Tabelle deckt alles ab: EC-Werte in mS/cm und die passenden PPM-Werte für die beiden gängigen Skalen (500er und 700er). So bist du auf der sicheren Seite, egal, welches Messgerät du gerade nutzt. Klar, verschiedene Cannabis-Sorten können mal etwas hungriger oder sensibler sein, aber unsere Tabelle gibt dir den perfekten, praxiserprobten Ausgangspunkt, von dem aus du Feintuning betreiben kannst.
Um das Ganze noch greifbarer zu machen, zeigt dir die folgende Grafik auf einen Blick, was passiert, wenn du danebenliegst – und wie es aussieht, wenn alles stimmt.

Sie macht deutlich: Nur die goldene Mitte führt zu gesunden, vitalen Pflanzen. Sowohl zu wenig als auch zu viel Nährstoffe verursachen sichtbaren Stress, den wir unbedingt vermeiden wollen.
Grundlagen der messung von EC und PPM verstehen
Begriffe wie EC, PPM oder mS/cm klingen erstmal nach drögem Chemieunterricht, sind aber für deinen Grow-Erfolg absolut entscheidend. Keine Sorge, das Prinzip ist ganz einfach.
EC steht für Electrical Conductivity (elektrische Leitfähigkeit) und misst im Grunde nur, wie viele gelöste Salze – also Dünger – in deiner Nährlösung schwimmen. PPM (Parts Per Million) macht im Prinzip dasselbe, übersetzt den Messwert aber in eine Konzentration. Beide Werte sagen dir also das Gleiche, nur eben in unterschiedlichen Einheiten, wie Kilometer und Meilen.
Achtung, Stolperfalle: Die richtige Umrechnungsskala
Und genau hier lauert ein klassischer Anfängerfehler, der schnell zu verbrannten Wurzeln und Frust führt: die Umrechnungsskala deines Messgeräts. Es gibt zwei gängige Standards, die komplett unterschiedliche Werte ausspucken:
- 500er-Skala (oft in den USA genutzt)
- 700er-Skala (der Standard in Europa und UK)
Wenn du einen Düngeplan mit PPM-Werten befolgst, der für die 500er-Skala geschrieben wurde, dein Gerät aber auf der 700er-Skala misst, gibst du viel zu viele Nährstoffe. Das Ergebnis ist fast immer eine massive Überdüngung.
Falls du bei den Basics noch unsicher bist, wirf einen Blick in unsere allgemeine Cannabis Anbauen Anleitung. Dort findest du weitere wertvolle Tipps, die dir den Einstieg erleichtern.
Dein EC-Messgerät richtig einsetzen und kalibrieren

Mal ehrlich: Ein EC-Messgerät ist nur so gut wie seine letzte Kalibrierung. Misst es ungenau, gibst du zwangsläufig falsch dosierten Dünger – und sabotierst deinen Grow, ohne es überhaupt zu merken. Regelmäßiges Kalibrieren ist daher kein optionales Extra, sondern absolute Pflicht für jeden Grower, der seine Sache ernst nimmt.
Dieser Abgleich stellt sicher, dass die angezeigten Werte auch wirklich dem Salzgehalt in deiner Nährlösung entsprechen. Ein weiterer Faktor, der oft unter den Tisch fällt, ist die Wassertemperatur, denn auch sie hat einen direkten Einfluss auf die elektrische Leitfähigkeit.
Tipp vom Profi: Deine Nährlösung solltest du immer bei einer konstanten Temperatur messen, idealerweise um die 20–22 °C. Nur so stellst du sicher, dass deine Messungen untereinander vergleichbar bleiben und du deine EC-Wert Tabelle Grow optimal ausschöpfen kannst.
Was Wasserqualität und pH-Wert mit dem EC-Wert zu tun haben
Die Qualität deines Gießwassers ist das Fundament für alles, was danach kommt. Es ist die Leinwand, auf der du dein Nährstoff-Meisterwerk malst. Leitungswasser, so wie es aus dem Hahn kommt, hat bereits einen eigenen EC-Wert, meist durch gelöste Mineralien wie Kalk. Diesen Grundwert musst du kennen, denn er ist sozusagen schon auf deiner Nährstoff-Rechnung drauf und schränkt deinen Spielraum für Dünger empfindlich ein.
Ein hoher EC-Wert im Ausgangswasser kann dich blitzschnell in die Überdüngungsfalle tappen lassen, weil einfach nicht mehr viel Platz für die Nährstoffe bleibt, die deine Pflanze wirklich braucht.
Osmosewasser ist hier der ultimative Reset-Knopf. Es hat einen EC-Wert von fast Null und gibt dir die volle Kontrolle. Aber Achtung: Es ist so „sauber“, dass auch wichtige Spurenelemente wie Kalzium und Magnesium fehlen. Die musst du dann gezielt wieder hinzufügen, sonst handelst du dir nur neue Probleme ein.
Mindestens genauso entscheidend ist der pH-Wert. Du kannst den perfekten EC-Wert anmischen, aber wenn der pH-Wert danebenliegt, können deine Pflanzen die Nährstoffe schlichtweg nicht aufnehmen. Das ist wie ein volles Buffet hinter einer verschlossenen Tür – eine klassische Nährstoffsperre (Lockout) ist die Folge. Gerade beim Anbau auf Erde ist dieses Zusammenspiel kritisch, wie du auch in unserem Guide über die beste Erde für Cannabispflanzen nachlesen kannst.
EC-Werte für verschiedene Anbaumedien anpassen
Jedes Grow-Medium hat seinen eigenen Charakter – und deine Nährstoffstrategie muss das berücksichtigen. Was in Erde super funktioniert, kann in einem hydroponischen System schon viel zu viel sein. Denk also daran, die Werte aus deiner EC-Wert Tabelle Grow als solide Basis zu sehen, die du dann je nach Medium feinjustierst.

Erde: Der fehlerverzeihende Klassiker
Erde ist ein fantastischer Puffer. Sie speichert Nährstoffe und gibt sie nach und nach an die Wurzeln ab. Das verzeiht auch mal kleine Fehler bei der Dosierung. Aus diesem Grund kannst du hier tendenziell mit etwas höheren EC-Werten fahren, als es die Standard-Tabellen vielleicht vorgeben.
Hydroponik: Präzision ist alles
In hydroponischen Systemen wie DWC (Deep Water Culture) hängen die Wurzeln quasi direkt im „Restaurant“. Jede Änderung der Nährlösung kommt sofort an. Hier gibt es keinen Puffer. Deshalb ist absolute Präzision beim EC-Wert entscheidend, um die Wurzeln nicht zu verbrennen. Weniger ist hier oft mehr.
Kokossubstrat: Der Mittelweg
Kokos ist ein spannender Mittelweg. Es speichert Nährstoffe besser als reine Hydro-Systeme, aber nicht so stark wie Erde. Eine Besonderheit von Kokos ist jedoch, dass es dazu neigt, Kalzium und Magnesium zu binden. Das musst du auf dem Schirm haben und deine Düngung entsprechend anpassen, sonst drohen schnell Mangelerscheinungen.
Aus der Praxis: Ein EC-Wert von 1.8 in der Blütephase kann auf Erde völlig unproblematisch sein. In einem DWC-System wäre derselbe Wert für die meisten Strains aber schon eine Einladung zur Überdüngung.
Typische Fehler im EC-Management – und wie du sie umschiffst
Fehler gehören zum Lernprozess, klar. Aber noch besser ist es, direkt aus den Erfahrungen anderer zu lernen und die häufigsten Stolpersteine von vornherein zu vermeiden. Ein absoluter Klassiker ist der Trugschluss: „Viel hilft viel.“ Das ist beim Düngen aber grundfalsch und endet fast immer in einer satten Überdüngung.
Viele Grower übersehen auch den EC-Wert ihres Leitungswassers oder arbeiten mit einem Messgerät, das seit Ewigkeiten nicht mehr kalibriert wurde. Das Ergebnis? Die Nährstoffkonzentrationen sind völlig daneben, und die ganze Mühe der präzisen Steuerung ist umsonst.
Lerne unbedingt, die Zeichen deines Grows richtig zu deuten. Verbrannte Blattspitzen oder die typischen „Adlerkrallen“ schreien förmlich nach Nährstoffbrand – hier musst du sofort reagieren. Andersherum deuten vergilbte Blätter und ein zögerliches Wachstum auf einen Mangel hin. Wer hier schnell und gezielt eingreift, sichert nicht nur die Ernte, sondern verhindert ernsthafte Schäden an der Pflanze. Wenn du die Symptome kennst, kannst du auch gezielter Cannabis Pflanzen schneiden, um betroffene Blätter zu entfernen und die Energie wieder dorthin zu lenken, wo sie gebraucht wird.
Fragen aus der Praxis: Deine EC-Wert-FAQ
Hier tauchen wir in die Fragen ein, die uns im Grower-Alltag immer wieder über den Weg laufen. Kein langes Gerede, sondern klare Antworten auf den Punkt – damit du schnell wieder ans Werk kannst und typische Stolpersteine vermeidest.
Wie oft sollte ich den EC-Wert meiner Nährlösung checken?
Das hängt ganz von deinem Setup ab. Fährst du ein hydroponisches System, ist die tägliche Messung Pflicht. Die Wurzeln ziehen Nährstoffe direkt aus der Lösung, wodurch sich die Konzentration blitzschnell ändern kann.
Beim Anbau auf Erde oder Kokos bist du entspannter unterwegs. Hier reicht es in der Regel, den EC-Wert bei jedem Gießen zu kontrollieren. Kleiner Profi-Tipp: Miss nicht nur deine frische Nährlösung, sondern auch den Drain, also das Wasser, das unten aus dem Topf wieder rausläuft. So merkst du sofort, ob sich Salze im Substrat ansammeln und die Wurzeln belasten.
Was mache ich, wenn der EC-Wert danebenliegt?
Keine Panik, das ist Tagesgeschäft. Wichtig ist nur, mit Gefühl ranzugehen, nicht mit der Brechstange.
- EC-Wert zu hoch? Deine Suppe ist zu scharf. Gib nach und nach pH-neutrales Wasser dazu (Osmosewasser ist hier Gold wert) und rühr gut um. Miss zwischendurch immer wieder, bis der Zielwert aus unserer EC-Wert Tabelle Grow passt.
- EC-Wert zu niedrig? Deine Pflanzen haben Hunger. Misch eine kleine, etwas stärkere Düngerlösung an und gib sie in kleinen Schlucken zur Hauptlösung, bis der Wert wieder im grünen Bereich ist.
Die goldene Regel lautet: Immer langsam. Wer hektisch große Mengen Dünger oder Wasser reinkippt, riskiert einen Schock für die Pflanzen. Sanfte Anpassungen sind der Schlüssel zu stabilen und glücklichen Pflanzen.
Macht eine EC-Messung bei Bio-Anbau überhaupt Sinn?
Ehrlich gesagt: beim rein organischen Anbau in Erde ist die EC-Messung oft mehr Schein als Sein und kann dich sogar in die Irre führen. Organische Dünger sind keine Mineralsalze und leiten Strom daher kaum bis gar nicht.
Dein EC-Gerät wird dir also vermutlich verdächtig niedrige Werte anzeigen, obwohl im Boden die reinste Nährstoffparty steigt. Hier verlässt du dich besser auf dein Auge – die Pflanze zeigt dir, was sie braucht – und auf den Düngeplan des Herstellers.
Spielt die Sorte eine Rolle für den perfekten EC-Wert?
Und wie! Einige Genetiken sind echte Nährstoff-Fresser, andere reagieren schon bei kleinen Mengen zickig. Indica-lastige Sorten packen oft höhere EC-Werte weg, während Sativas es meist etwas sanfter mögen.
Unsere Tabelle gibt dir eine solide Ausgangsbasis. Starte am besten im unteren empfohlenen Bereich und schau dir deine Pflanzen genau an. Zeigen sie dir, dass sie mehr wollen, kannst du den Wert langsam steigern.
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